optimieren

Statistisch gesehen sitzt ein Arbeitnehmer ca. 60.000 bis 80.000 Stunden auf seinem Bürostuhl, bevor er in Rente geht – abgesehen von der Freizeit, die ja auch oft sitzend verbracht wird. Die Folgen kennt jeder: Rückenschmerzen, Fehlhaltungen und Belastungen für das Muskel-Skelett-System, die wiederum zu Migräne oder auch Sehstörungen führen können.

Falsche sitzende Körperhaltung in Kombination mit Bewegungsmangel führt im steigenden Maße zu erheblichen Krankheitskosten, was aus betriebswirtschaftlicher Sicht unvernünftig ist. Denn ein ergonomischer Bürostuhl kostet viel weniger als ein Krankheitstag. Deswegen ist Ergonomie heutzutage in aller Munde. Das Wort kommt aus dem Griechischen und bedeutet Arbeitsbedingungen und -abläufe so zu optimieren, dass gesundheitliche Schäden und Ermüdung vermieden werden.

Häufig wird Ergonomie nur mit „richtigem Sitzen“ in Verbindung gebracht. Aber Ergonomie am Arbeitsplatz  ist viel mehr: Zum Beispiel verbessern Farben oder Pflanzen die Büroatmosphäre, eine behagliche, attraktive Kantine trägt zu abwechslungsreicher Kommunikation bei, optimale Lichtverhältnisse erleichtern die tägliche Computerarbeit und – natürlich – korrigiert der ergonomische Stuhl und Bürotisch die falsche Körperhaltung.

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